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Nur noch Wunschkinder? / Geburtenkontrolle Gebot der Vernunft

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Einstelldatum: 10.12.2017
Autor: Theo Löbsack
Medium: Hardcover
Verlag: Bertelsmann
Jahr: 1963
Seitenzahl: 263
Sprache(n): Deutsch
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Beschreibung

Ein Buch über ein so umstrittenes Thema wie die Geburtenkontrolle wird sicher auf Widerspruch stoßen. Sexuelle Fragen sind von Tabus umgeben, in weiten Kreisen gelten sie sogar als anstößig. Und doch: dieses Buch scheint notwendig in einer Zeit, da sich unsere Ansichten über das Für und Wider großen Kindersegens zu wandeln beginnen. Ws geschied heute schon, um die jungen Menschen auf die sexuellen Erlebnisse in ihrem Leben vorzubereiten? Es ist mit zwei Worten gesagt: bitter wenig. In vielen Fällen ist es mit der zweifelhafen "Aufklärung" außerhalb des Elternhauses getan, und das Ergebnis sind aufgereuzte junge Menschen, die es eilig haben, ihr erstes Abenteuer zu erleben. Auch dort, wo die Eltern"aufklären", erfüllen sie diese Aufgabe odt nur halb. Da wird mit blumigen Vergleichen erzählt, was hinter dem Märchen vom Storch steckt, und damit hat es sein Bewenden. Aber die jungen Menschen heute leben nicht mehr wie unser Verofahren. Sie sind durchaus nicht der Meinung, die Geschlechtlichkeit habe allein dem Gattungszweck des Kinderkriegens zu dienen wie bei den Tieren. (Um das zu erkennen, bedurfte es nicht erst des Kinsey-Berichtes.) Und die Zahlen der illegalen Eingriffe bei nicht einmal Zwanzigjährigen zeigen es nur allzu deutlich: viele junge Menschen wissen heute nicht, wie sie sich "im Ernstfall" verhalten können, weil sie zwar den Unterschied der Geschlechter kennen, aber von den Möglichkeiten einer Geburtenregelung noch so gut wie nichts gehört haben. Das zweite Problem betrifft den beängstigenten Zuwachs der Weltbevölkerung, Wußten Sie, dass heute rund 150000 Menschen mehr an den Frühstückstischen der Erde sitzen als gestern? Dasss es morgen wieder 150000 mehr sind als heute und so fort? So rasch vermehrt sich die Menschheit: täglich um die Einwohnerzahl einer Stadt wie Bonn. Montag Bonn; Dienstag Freiburg; Mittwoch Saarbrücken ... Robert Cook hat einmal gesagt: "Die Bevölkerungsbombe bedroht die Menschheit mindestens ebenso wie die Atombombe. Sie hat nur eine längere Zündschnur:" Schon hat man vorgeschlagen, fruchtbarkeitshemmende Mittel ins Trinkwasser zu mischen, um die Menschenquellen einzudämmen, wo sie am stürmischsten sprudeln ... Kein Zweifel, dass heute die Frage mehr denn je Antwort verlangt: Was kann und was muss geschehen, um die Menschenflut zu bändigen, damit Ernährung-, Wohnuns- und Erziehungselend nicht ins Uferlose treiben? Wir würden Jahrmillionen der Menschheitsgeschichte verleugnen, wollten wir es weiter dem Zufall überlassen, wann wir einem Kinde das Leben schenken und wann nicht. Nur Wunschkinder haben zu dürfen - diesen alten Traum ließ uns die Natur besher unerfüllt. Heute können wir uns aus ihrer Bevormundung lösen. Es steht bei uns und in unserer Einsicht, unsere Familie zu planen, wie wir es für richtig und vernünftig halten. Auch vielen jener Eheleute, die sich sehnlichst, aber bisher vergeblich Kinder wünschen, hilft die moderne For

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