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Zweig, Stefanie: Irgendwo in Deutschland: Roman [Taschenbuch] [Auflage unbekannt]

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Einstelldatum: 07.06.2020
Autor: Stefanie Zweig
Medium: Paperback
Verlag: Heyne
Jahr: 1111
Seitenzahl: 336
ISBN: 345313656X
EAN: 9783453136564
Sprache(n): Deutsch
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kathifilan
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Beschreibung

Die Fortsetzung des poetisch-anrührenden autobiographischen Romans, mit dem Stefanie Zweig die Herzen ihrer Leser im Sturm eroberte
Im Jahre 1947 ist es soweit: Die jüdische Familie Redlich beendet ihr Exil in Kenia und kehrt in das Nachkriegsdeutschland, nach Frankfurt, zurück. Regina wäre so gerne in Afrika, ihrer wirklichen Heimat, geblieben, wo sie mit Menschen und Tieren so glücklich war! Doch Rechtsanwalt Walter Redlich möchte wieder in seinem Beruf arbeiten, eine neue Existenz aufbauen.
Mit der bildhaften Sprache und dem hintergründigen Humor des ersten Buches erzählt die Autorin von den Nöten und Entbehrungen, den kleinen und großen Episoden aus dem neuen Leben der Redlichs, Menschen aus Fleisch und Blut, deren Schicksal so exemplarisch wie auch einzigartig ist.
Das Buch
Mit dem autobiographischen Roman Nirgendwo in Afrika eroberte die preisgekrönte Autorin die Herzen unzähliger Leser im Sturm. Mit diesem Roman schreibt sie die Geschichte von Walter und Jettei, Regina und Max fort, die 1947 auf dem im Krieg zerstörten Frankfurter Hauptbahnhof ankommen. Der Start in eine dritte Existenz ist hart in einer Stadt der Trümmer, des Hungers und der Not. Wenn man selbst um das tägliche Brot kämpfen muß, hat man kaum Verständnis für die, die freiwillig aus dem vermeintlichen Paradies zurückkehren. Und doch gibt es kleine Gesten der Freundlichkeit - die warme Suppe etwa, serviert von einer Frau, deren Wohnung soeben beschlagnahmt wurde.
Für Walter ist es nicht einfach, seinen Anwaltsberuf wieder auf-, zunehmen, doch nach mehreren Fehlschlägen schafft er es, eine Gemeinschaftspraxis zu gründen. Manchmal geht er in seinen Gedanken auf Safari nach Afrika. Dann singt er seinem in Nairobi geborenen Sohn Suhaeli-Lieder vor und ahnt, daß auch seine Tochter Afrika nie vergessen kann. Regina fehlt die Heimat ihrer glücklichen Kindheit an meisten, hat sie doch den schwarzen Kontinent mit seinen Farben, Gerüchen, Stimmungen und den Erinnerungen an die freundlichen Menschen tief im Herzen bewahrt. Nicht selten verlieren sich ihre Gedanken in ihre afrikanische Traumwelt. Aber in Frankfurt geht das Leben weiter ...
Mit einfühlsamen Beobachtungen und in der schon für den ersten Roman typischen bilderreichen Sprache blättert Stefanie Zweig ein Kapitel fast schon vergessener Nachkriegsgeschichte auf.

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